Road Trip Day 4 – Digging up the Dirt in Coober Pedy

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Engines are roaring and hitting hard rock, grinding it out tirelessly while the dust and debris of rock is sucked out loudly, heating up the air around them in the cool new caves, digging further, digging wider. Once the the lines in the rocks were spotted, spreading thinly, indicating the desired object, the work continues horizontally. Bam. An unmistakable sound echoes throughout, faintly but distinct. With a sudden rush of adrenaline, the machines are made to stop in hectic. It is here, it is finally found.

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This is how I imagine the scene to be like upon the finding of opal. Among the approximately 1700 inhabitants of the small town Coober Pedy, treasure seekers of 60 nationalities have settled down in the middle of nowhere in the hopes of making it big. Of course, nowadays, you cannot just claim land, you have to apply for it. You are only given an allocated patch of land to test your luck out in, never knowing whether your chances of actually stumbling upon the treasure are slight or nonexistent. If you want to skip out on the formalities, the old disposal area close by are believed to harbour millions of dollars worth of opal. They are kept public for the tourists’ delight. What are you waiting for, then?

This is why I could participate in this gambling game of natural resource hunting. And I found… lots of nothing. Among this were prettily sparkling gypsum crystals, prettily coloured red rocks and nonsparkly opals, called potch. To be fair, two of them had some colourful sparkle in them and the other two opals were hidden inside a piece of rock. Must have been my lucky day. Once, there actually was a tourist guide once who stumbled over a piece in the car park that brought him thousands of dollars. Can we swap places?

Besides stories of lucky ones and cheated by luck ones, we witnessed the handling and cutting of potch. Yet again a valueless piece and the viewing objects were not to be touched either since apparently some tourists break everything. When wet or cut, the opal shimmers in the brightest and prettiest colours. Some are more greenish, others bluish and the red ones are the most expensive. No opal is the same. Even tiny pieces can be worth something, depending on colours and sparkling effects, and will be put on black onyx and sometimes also underneath a glass dome, creating a cabochon for pendants.

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New insights into the opal industry side effects were also gotten by wandering around the tunnels and an abandoned underground home of a former caretaker. Coober Pedy is well known for its underground dwellings and the name describes this. It is Aboriginal for “White Man’s Burrow’, having always been a place where people build their houses in the rocks for lack of wood and want of shade overground.


The underground homes could be formed individually to each inhabitant’s taste; so you can create your own rooms and nooks in the walls. Just make sure to leave the obligatory 4 metres between you and your neighbours. On top of that, the air conditioning is completely natural, just by having two small air shafts that cause circulation and keep the air fresh. Through this, the inside temperature stays the same throughout the year. This sounds like a great idea but to be honest, underground dwellings would not be my cup of tea despite the hopes of becoming a millionaire.

The crowning finale of the day was an incredibly magnificent sunset over the stone dwellings and disposal grounds with thousands of stars and a short glimpse of the ISS flying overhead. Then, we sat down at a pizzeria with another group and feasted on wheel sized pizzas to our stomach’s content.

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Mit grölenden Motoren bearbeiten die Maschinen unermüdlich den harten Fels, füllen die so ausgehöhlten Tunnel mit Staub und Geröll, das unter lautem Getöse hinaus gesaugt wird. Die Temperaturen steigen in den sonst so kühlen Kammern, der Geräuschpegel summt stetig und es wird immer weiter gegraben, immer tiefer. Sobald die Linien gesichtet werden, welche Hoffnung auf die heiß ersehnte Trophäe verheißen, geht es horizontal weiter. Dann auf einmal der Knall! Der unverkennbare Klang schallt durch alle Gänge, nicht sehr laut, aber doch sehr bestimmt. Mit einem plötzlichen Adrenalinschub wird die Maschinerie abrupt gestoppt und alles hält den Atem an. Es ist endlich soweit.

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So habe ich mir jedenfalls die Szene vorgestellt, wenn kostbarer Opal gefunden wird. Unter den etwa 1700 Einwohner der Kleinstadt Coober Pedy haben sich 60 Nationalitäten mitten im Nirgendwo angesiedelt in der Hoffnung den Durchbruch zu landen. Heutzutage geht es jedoch nicht mehr, sich einfach einen Flecken zum Graben selbst auszusuchen, man muss Land beantragen und kaufen. Es ist jedoch nie gewiss, ob sich dort dann auch tatsächlich der gewünschte Edelstein befindet. Falls ihr diese Flormalitäten umgehen wollt, dann gibt es auf den Geröllhalden der Umgebung angeblich Opale im Millionenwert zu holen. Die Halden werden für die Touristen öffentlich zugänglich gehalten. Worauf wartet ihr noch?

Daher konnte auch ich mich am “Goldfieber” beteiligen. Und ich fand… ganz viel Wertloses. Darunter waren glitzernde Gipskristalle, hübsch gefärbte rote Steine und absolut nicht funkeln wollende Opalbruchstücke, auch ‚Potch‘ genannt. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich wenigstens zwei kleine Stücke an etwas glitzerndem Opal sowie zwei schwer ersichtliche, in einem Stein versteckte Stücke gefunden. Mein Glückstag. Tatsächlich gab es aber mal einen Gruppenführer, der auf dem Parkplatz einen Stein umdrehte und so auf einmal Tausende an Dollar reicher war. Wollen wir tauschen?

Abgesehen von Geschichten über Glückspilze und Pechvögel wurden wir auch in die Kunst des Opalschleifens eingeweiht. Es war aber letztendlich wieder nur ‚potch‘ und die anderen Anschauungsobjekte durften auch nicht angefasst werden, da anscheinend einige Touristen alles wortwörtlich kaputt machen. Sobald der Opal nass bzw. geschliffen wird, kommen die Farben erst richtig zur Geltung. Einige sind eher grün, andere bläulich und wiederum andere rot – diese sind am teuersten. Kein Opal ist gleich. Sogar kleinste Stücke können etwas wert sein, je nach Farbe und Leuchteffekt. Dann werden sie auf ein Stück Onyx und manchmal auch unter Glas getan und als Kettenanhänger gefertigt.

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Weitere Einblicke in die Opalindustrie und seine Nebeneffekte bekamen wir in einer Führung durch die unterirdischen Gänge sowie in einem unterirdischen Haus des ehemaligen Hausmeisters. Coober Pedy ist bekannt für seine unterirdischen Behausungen, was sich auch im Namen widerspiegelt. Er bedeutet in der Aborigine-Sprache ‚Weiße Mann Höhlen‘, da hier seit Ankunft der Siedler Häuser unter der Erde gebaut wurden aufgrund des Mangels an Holz und Schatten.


Diese Unterkünfte können individuell ausgeformt werden und so kann man sich seinen eigenen Grundriss und seine eigenen kleinen Nischen bauen solange man den 4 Meter Abstand zum Nachbarn beherzigt. Es gibt sogar ein natürliches Kühl- und Ventilationssystem. Hierfür braucht man nur 2 ganz einfache Schächte, die die Luftzirkulation automatisch durchführen und die Temperatur das ganze Jahr konstant halten. Das hört sich alles ziemlich praktisch an, aber ganz ehrlich, so eine Wohnung wäre nichts für mich, auch wenn ich hier Millionär werden könnte.

Der krönende Abschluss war ein unglaublich schöner Sonnenuntergang über den Felshäusern und Halden gekrönt mit tausenden Sternen und der ISS, die mal eben über unseren Köpfen vorbeiflog. Dann ging es zur Pizzeria, wo wir uns mit einer anderen Gruppe zusammenschlossen und ausgiebig unsere Löcher im Magen stopften.

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