Road Trip Day 3 – Rumbling around Flinders Ranges

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Early enough to blindly stumble through the dark to the breakfast tin shed and seeing the first sun rays slowly create a red band along the stretch of horizon, we made our way from Wilmington and out of Flinders. On our way back we got to know that these mountains are an impressive 600-700 mio years old, making them 10 times older that the Himalayas. They actually used to be even higher than them, but of course, old age and erosion has led to shrinkage. Since the Flinders have been around that long, there are not many fossils to be found; back then most things were microbes and other microscopic things, such as lots of trill pods, ancient sea worms.

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But let’s just shortly go back to the day before when I actually was stumbling around the ranges. The day trip had us explore the scarily named Alligator Gorge. No worries, there were a total of zero crocodiles in that area, which begs the question, why Alligator Gorge? Apparently Australians like random names, like attributing a usually brown coloured lake the name Green Lake. You get my drift: a lot of arbitrariness.

The gorge pretty much left me without words. High mountain walls of black and red rocks poking out here and there, leaving narrow gaps and wide valleys, towering above you as if you were just an insignificant ant. That is pretty much how I felt wandering along the riverbed, jumping from stone to stone over a small stream of water and bending myself over backwards to get a great shot of old weathered trees that supplied a stark contrast to the vivid colours with their white bark.

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The scenes down here below the gorge were amazingly sublime and I couldn’t stop taking picture. You can well imagine that I was the last one always behind the group. It was a photographer’s paradise. I wish the colours would have come out more, though. It is so much more impressive in real life, but then again, isn’t it always?

That night we stayed in our first proper Australian camp made from tin and wood, but still sleeping in beds after having experienced out first sunset in the middle of nature. Going to sleep was hard with all the stars showing their enormous multitude as can only be seen way outside the cities, but waking up at 5 am was much harder. Don’t even let me think about it.

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Früh genug, um aus der Dunkelheit zum Frühstück ins Wellblechbungalow zu stolpern und die ersten Sonnenstrahlen zu erhaschen, machten wir uns auf den Weg von Wilmington hinaus aus dem Nationalpark der Flinders Ranges. Auf der Fahrt erfuhren wir, dass diese Bergformationen beeindruckende 600 bis 700 Millionen Jahre alt waren, was sie 10 Mal älter als den Himalaya macht. Eigentlich waren sie auch einmal höher, aber durch Erosion und ihr Alter ist dem nicht mehr so. Da die Flinders schon so lange existieren, gibt es auch so gut wie keine Fossilien zu entdecken; es gab damals nicht viel mehr als Mikroben und andere mikroskopisch kleine Dinge, wie uralte Seewürmer.

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Aber lasst uns erst einmal zurück zum gestrigen Tag gehen, da ich an diesem Tag tatsächlich in den Schluchten der Berge herumstromerte. Der Tagestrip beinhaltete eine Erkundungstour des Alligatorgrabens. Das lässt die Frage aufkommen, warum heißt der Graben so, wenn es hier gar keine Krokodile gibt? Anscheinend vergeben Australier gerne willkürliche Namen, wie zum Beispiel den des grünen Sees, der meistens einfach braun ist. Ihr versteht was ich meine. Oftmalige Willkür.

Der Graben ließ mich sprachlos zurück. Hohe Berge von kreischroten mit schwarzen Flecken versehenen Steinwänden, in denen hier und da einzelne Steinblöcke herausragten um riesige Täler und kleine Engen herum, bei deren Höhe man sich wie eine winzige Ameise vorkam. So fühlte ich mich jedenfalls während ich im Flussbett herum kletterte, von Stein zu Stein springend über einen kleinen Bach balancierte und mich komplett verbog, um ein uraltes,, verworrenes Baumskelett ins Foto zu bekommen, der mit seiner weißen Rinde einen perfekten Kontrast zum roten Hintergrund lieferte.

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Die Landschaft hier unten im Tal war unglaublich fotogen und ich konnte gar nicht aufhören, Fotos zu schießen, weshalb ich – wie ihr euch sicher denken könnte – immer weit hinter der Gruppe lag. Es war einfach ein Paradies für Fotografen und ich wünschte, ich hätte die Farben besser einfangen können. Es ist so viel atemberaubender, wenn man direkt mittendrin steht – aber das ist ja immer so.

Diese Nacht hatten wir unser erstes richtiges australisches Camp, das aus Wellblech und Holz gebaut war. Wir schliefen zwar noch in Betten, aber das sollte sich bald ändern. So konnten wir noch entspannt unseren ersten Sonnenuntergang in der Wildnis erleben und die unendliche Anzahl der Sterne bestaunen wie man sie nur außerhalb von Städten sieht. Das machte es noch schwerer um 5 Uhr früh aufzustehen. Aber darüber will ich lieber gar nicht erst nachdenken.

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