Road Trip Day 15 – Lovely Litchfield National Park

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I feel like Rerun from the Peanuts. You know the dirty one with the flies buzzing around him all the time. Even when they try to wash him, he instantly returns to his old state. That’s how I feel. Even after coming out of the shower or swimming pools do I feel dirty. It is just too hot here and the temperature is increasing. Yet, this doesn’t explain the constant source of annoyance in the form of common flies.

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I have been warned of the swarms of these beasts pestering and bothering innocent people by trying to locate and explore every possible inch of human they find. This time of the year it was not as bad yet but it was enough for me. There were at least two flies swirling in circles around my head, landing on my nose, crawling into my ear and worst of all, biting me whenever they landed on my skin. I can safely say that mosquitoes are not the biggest concern in the Northern Territory.

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So while I had this animated company I was exploring the famous termite mounds. We encountered two different kinds, the cathedral mounds and the magnetic mounds. The termites of these mounds do not differ much, but the latter create their homes according to the earth’s magnetic field and are thus all facing in the same direction. Their mounds were enormous in number and resembled a graveyard since they are grey, being build from the soil of the flood plains.

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The one cathedral mount we saw, we were told, has been under attack of ants for two years. There are 11 types of ants that live together with the termites, but these are an aggressive species and wants to claim all of the space. Luckily for the original owners, the termites can spray sticky pheromones with perfect accuracy within 3cm and so the ants will get rid of one another in the process, believing the pheromones mean actual termites. We, of course, learnt much more about termites, but I don’t want to bore you.

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Moving on from the royal buildings of nature, we headed for a refreshment to Florence Falls. Imagine gazing over a huge gorge of rainforest with two powerful waterfalls rushing down the deep, walking down the stairs, stepping through the dense foliage and jumping in at the fresh waters despite their coldness, paddling towards the water masses. It is an insane experience, which makes you feel so small and in total awe at nature’s grandeur.

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We had another dip at Buley Rockhole, which consists of a stream jumping over rocks and into several pools along the way. The colours were amazing, the temperature was refreshing, the only problem were the crowds. When we arrived there were loads of noisy people hanging about, jumping in and making splashes. Apart from being obnoxious, it is never a good idea to jump into water in Australia. There are always protruding rocks, which my scraped knee can tell a story or about – and I was just swimming.

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Following this we had two more stops at waterfalls, but the first one has been closed off to the public due to wide spread idiocy and loudmouthdom of ignorant tourists that endangered the resident bats. Fair enough, so we just walked on to top of the valley and gazed into the deep. This was spectacular on its own. Watching the Tolmer Falls I felt like looking at one of the tremendously impressive National Geographic birds eye shots with the tree lining the deep blue water filled hole that goes on way below the surface and was part of a once active volcano.

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To get our bellies full for the upcoming swim exercise (but waiting half an hour, of course), we stopped at the Tabletop Swamp. Our next stop were the Wangi Falls. Did you know that these were exclusive women’s business? Well, at least in the aboriginal culture. Coming here, the tourists didn’t seem to care but I just want to tell you that there have been a couple of drownings. All men. Think about that. So what does this women’s business mean? It is believed that a female spirit resides in the falls and enhances the female bather’s fertility.

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Not being interested in this, me and another traveller headed straight for the forest and hunted for golden orb spiders. They actually produce golden threats, can be up to 5cm and hold a male harem of up to 5 on their web. (I told you it was women’s business around here.) We actually spotted one and took heaps of photos only realising afterwards that I actually found them. What I also found, or better to say, what also found me was a huge black pig beating through the bush and stopping right next to the path we were standing on. It was not overly interested and moved along and that was perfectly fine with me. I moved along as well and soon had to say goodbye to the pretty little Litchfield National Park.

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Ich fühle mich wie Rerun von den Peanuts. Ihr wisst schon, der mit den ewigen Fliegen und sobald er versucht, sich zu waschen, wird er sofort wieder dreckig. Das ist gerade mein Alltag. Sogar, wenn ich aus der Dusche oder dem Swimmingpool komme, fühle ich mich dreckig. Es ist einfach zu heiß hier und die Temperaturen steigen sogar noch an. Aber das erklärt nicht, die Quelle meines ständigen Ärgernissen in der Form von Fliegen.

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Ich wurde ja gewarnt vor den Schwärmen dieser elenden Biester, die unschuldige Menschen belästigen, indem sie jede Pore und freie Körperstelle belagern. Um diese Jahreszeit war es noch nicht mal so schlimm, aber ich fand es schon schlimm genug. Es gab mindestens zwei Fliegen, die Kreise um meinen Kopf zogen, auf meiner Nase landeten, in meine Ohren krabbelten und – am allerschlimmsten – mich bissen, sobald sie eine freie Landestelle gefunden hatten. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass Mücken nicht das schlimmste Übel im Staat Northern Territory sind.

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Während ich also diese belebte Gesellschaft unterhielt, erkundete ich derweil auch die riesigen Termitenhügel. Hiervon gab es zwei Sorten. Die einen waren die Kathedralhügel und die anderen die magnetischen. Beiderlei Termitenbewohner unterscheiden sich so gut wie nicht, außer dass die letzteren ihr Heim nach dem magnetischen Feld der Erde ausrichten (daher der Name). Alle Hügel schauen i dieselbe Richtung. Das sieht dann aus wie ein großer Friedhof, da sie alle auch noch grau und patt sind.

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Der Kathedralhügel, den wir sahen ist bereits seit zwei Jahren im Krieg mit Ameisen, so wurde uns berichtet. Insgesamt gibt es 11 Ameisenarten, die friedlich mit Termiten zusammenleben, aber diese Art war aggressive und sehr besitzergreifend. Zum Glück für die ursprünglichen Bewohner können die Termiten ein klebriges Sekret bis auf 3cm zielgenau abfeuern, was Pheromone beinhaltet und somit die Ameisen als Termiten markiert. Als Folge bringen sich die Krieger gegenseitig um. Es gab noch viel mehr Informationen zu den Termiten, aber ich will euch ja nicht langweilen.

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Weiter ging es von den königlichen Bauten der Natur zur Abkühlung in den Florence Wasserfällen. Schließt eure Augen und stellt euch einen riesigen mit Regenwald bedeckten Krater vor, in dem zwei mächtige Wasserfälle in die Tiefen rauschen. Ihr steigt andächtig die Stufen hinab, wandert durch das Dickicht und erreicht die frische Quelle bei der ihr sofort trotz der Kälte hineinspringt und zu den herabfallenden Wassermassen paddelt. Es ist ein unglaubliches Erlebnis bei dem man sich ganz klein vorkommt bei der Imposantheit von Mutter Natur. Fun fact: The pool hosts fish that eat dry skin off your body but they would not touch me. Typical.

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Neben diesen Wasserfällen begaben wir uns auch zu Buley Rockhole, welches aus einem Bach besteht, der über Steine plätschert und kleine Pools bildet. Die Farben sind einfach wunderschön und die Temperaturen diesmal angenehm, Das einzige Problem sind die Menschenmengen. Als wir hier ankamen, gab es ein Gedränge an lauten Leuten, die hineinsprangen und herumspritzten. Es gibt immer wieder hervorstehende Steine, also ist es nie eine gute Idee in Australien beherzt ins Wasser zu springen. Ich bekam ja schon ein wundes Knie von Schwimmen allein – aber das ist eine andere Geschichte.

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Später gab es noch zwei weitere Stops an Wasserfällen. Der erste war jedoch für die Öffentlichkeit tabu, da es bereits zu viele lautstarke Idioten gegeben hatte, die die Höhlen bewohnenden Fledermäuse gefährdeten. Fand ich daher gut und so ging es nur auf den Aussichtspunkt hinauf, von dem wir in die Tiefe schauen konnten. Das war an sich schon spektakulär. Die Tolmer Fälle waren beeindruckend und erinnerten mich unweigerlich an die Luftfotografien von National Geographic mit den Bäumen, die die blaue Wasserstelle umrandeten, die noch ewig in die Tiefe und sogar weit unter die Erdoberfläche geht, da es mal ein Teil eines aktiven Vulkans war.

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Um unsere hungrigen Mägen zu stopfen, damit wir wieder volle Energie für weitere Schwimmerei hatten (und auch 30 Minuten warteten), hielten wir am Tabletop Sumpf an. Danach lautete das Ziel Wangi Wasserfälle. Wusstet ihr, dass diese exklusiv Frauensache sind? Naja, zumindest in der Kultur der Aborigines. Das schien die Touristen hier aber wenig zu interessieren, aber dazu kann ich nur sagen, dass hier an und zu sogar Leute ertrunken sind. Alles Männer. Wollte ich nur mal gesagt haben. Was genau ist hier aber Frauensache? In den Wasserfällen lebt ein weiblicher Geist, der zum Beispiel den badenden Frauen mehr Fruchtbarkeit verleiht.

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Da mich das wenig interessierte, ging es für mich und eine Reisebegleiterin schnurstracks in den Wald, um nach goldenen Scheibenspinnen zu jagen. Diese produzieren doch tatsächlich goldene Fäden und können bis zu 5 cm groß werden. Sie halten sich zudem noch einen männlichen Harem an bis zu 5 Männchen. (Ich sagte ja, hier ist alles Frauensache.) Wir entdeckten sogar eine und schossen viele Fotos, unwissend, dass wir sie entdeckt hatten. Was ich außerdem fand, beziehungsweise, was mich fand, war ein wildes, großes, schwarzes Schwein, das sich durch das Gehölz kämpfte. Es hielt direkt an dem Weg an, an dem ich stand, aber war nicht sonderlich an mir interessiert und ging seiner Wege. Das tat ich dann auch und musste alsbald dem Nationalpark Litchfield adieu sagen.

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