Stealing My Wallaby Kisses from You

gb

At our latest camp near Katherine, we again had to sleep outside in swags. This time, however, I did mind because where there was nice and soft sand before there were now stones, poky branches and lots of brittle leaves. As if that was not uncomfortable enough impervious wallabies were known to pester sleepers at night, raiding their bags and waking the up with wallaby kisses. I’m no big fan of that. No one steals my food and licks my face!

Consequently I stored all my bags away safely and went to my swag just to find someone had moved it from the spot I meticulously cleared of foresty stuff and on top of that placed it next to some stones, which were a potential snake attractant. Not amused. I had to move my swag in the dark and being more awake now could not fall asleep at all.

P1210796
Everyone was happily snoring away and my ears tuned in on lots of camp noises, like rustling leaves, bird noises and other strange sounds. At that point I remembered someone telling me of a nearby lake hosting crocodiles. Not a big fan of that either. So instead of dozing off, my head was going through possible scenarios of creatures creeping up on me. It did not help that I could hear wallabies inching closer or even had a notion of a dingo howling. Scary times.

Then I also remembered a mother and baby wallaby rushing on to me with lots of noise from the pitch black camp when I had just stepped outside of the toilet building. Blinded by the light and unable to see into the dark I just heard loud noises rushing closer. And then those two instantly stopped 2 metres in front of me and kept staring at me with glowering eyes.

At one point I actually fell asleep – not a good sleep I must say and – self fulfilling prophecy – had a wallaby wake me up. It was sitting right next to my head and eagerly searching the ground I was sleeping on. At least it didn’t lick me; that should count for something.

P1230378

de


Bei unseren letzten Camp nahe Katherine mussten wir wieder in Swags schlafen. Dieses Mal machte es mir jedoch etwas aus, da der Boden nicht mehr aus schön weichem Sand bestand, sondern stattdessen aus Blättern, Steinen und Zweigen. Als wenn das nicht schon unangenehm genug wäre, gab es nun auch penetrante Wallabies die dafür bekannt waren sogar die Tiefschläfer aus ihren Träumen durch Schlabberküsse zu reißen und die Rucksäcke auf der Suche nach Nahrung durchzubeißen. Das fand ich so gar nicht prickelnd. Keiner stielt mir mein Essen und leckt mir dann übers Gesicht!

Konsequentweise schloss ich dann meine Taschen sicher weg und machte mich auf dem Weg zu meinem Swag, wo ich feststellten musste, dass ich jemand von meiner säuberlich gereinigten Stelle zu einer schrecklich zugemüllten Stelle nahe von Steinen, welche bekanntlichermaßen Schlagen behausen, welche bekanntlichermaßen in Aust5alien sehr gefährlich sind. Fand ich gar nicht lustig. Also musste ich im Dunklen meinen Schlafsack umpositionieren und konnte dann so gar nicht mehr einschlafen.

P1210796
Während alle vor sich hin schlummerten, waren meine Ohren ungewollt auf die Geräusche der Nacht fokussiert. Dann fiel mir auch noch ein, dass jemand erwähnt hatte, dass es ganz in der Nähe einen Teich mit Krokodilen gab. Davon war ich noch weniger begeistert. Also ging in meinem Kopf statt des Nachtschalters das Kopfkino an mit tausend Szenarien von herannahenden Gruseltieren. Es half so gar nicht, dass ich ganz in der Nähe hören konnte, wie sich die Wallabies immer näher heranpirschten und ich dachte, dass ich sogar einen Dingo hätte heulen hören. Gruslige Zeiten.

Dann erinnerte ich mich noch an eine Szene von einigen Stunden zuvor als eine Wallabymutter mit Kind aus dem dunklen Camp mit lautem Getöse herangepretscht kam, gerade als ich aus dem hell erleuchteten Toilettengebäude heraustrat. Noch vom Licht geblendet und nicht fähig im Dunklen zu sehen, vernahm ich nur, wie etwas großes sehr schnell auf mich zukam. Dann hielten auf einmal die zwei Wallabies zwei Meter vor mir an und starrten mich aus funkelnden Augen an.

Irgendwann übermannte mich dann doch der – sehr unruhige – Schlaf und wie ich es erwartet hatte, wurde ich von einem Wallaby unsanft geweckt. Zum Glück nicht durch einen Kuss, sondern durch das Absuchen des Bodens direkt neben meinem Kopf. Ich war natürlich die Einzige, der das passierte. Wenigstens wurde ich nicht abgeleckt; das ist doch schon mal etwas.

P1230378

Tags: , , , , , ,

Related Posts

Previous Post Next Post

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

0 shares