Road Trip Day 6 – Seeing Thousands of Stones in Kata Tjuta

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Valley of the Winds, what a beautiful name and what an overpoweringly remarkable place as well. Just seeing from afar the huge round mountain range you can have no clue of what lies in store. Coming closer you get a sense of its enormity and suddenly you feel much smaller.

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No hiking for the Feable

Our clever tour guide decided to go the round walk in the opposite direction for a change and what a good idea it was. The temperatures were already in the higher twenties and the sun was relentless. Climbing along the mountains and sparse vegetation did not really allow for much shade with the sun standing directly overhead. Hats became a necessity as were sun lotion and high water consumption.

Over dried out riverbeds, alongside low bushes and spiky grass, called spinifex, we walked rocky paths, climbed over mountain edges and out of the valley of the winds. Sandwiched between rising red walls we stood on layers of boulders and the view just took our breaths away. In the distance we saw another part of the Kata Tjuta and to our back was an enormous wall of stones. It was spectacular.

The mountain range is, however, not made of one large stone, like the Uluru is just sandstone, but is a conglomerate of many different types of stone. Millions of years ago, back when the whole area was buried deep under the sea, the valley of the winds was an underwater stream, washing all kinds of rock around. Through the lowering of the sea level and erosion, the stones were squeezed together. Its layers are clearly visible.

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Life Trapped in Stone

Within the layers you will not find the normal fossils since back when the layers were formed everything was microbes, crustaceans and seaweed, for instance. If you also wonder why there are holy bits in the rocks that are the bits that were eroded and became sand. There are no pebbles to be found.

After being illuminated on the source of Australian life, we made our descend down from the boulder platform into the valleys again and found ourselves surrounded by greenery. Granted, there were still a heck load of red boulders lying around but trees were growing, tall yellow grass was poking out and bushes stretched out their branches onto our path.

The scenery around the conglomerate that is Kata Tjuta is ever changing and full life. Birds nesting in the nooks and bits of green in the rock, grasshoppers warming themselves on hot rocks and insects whizzing about, this place brings life and tells a long history throughout time. Magical doesn’t cut it.

You have heard about Kata Tjuta before, haven’t you? How did you imagine these huge stone boulders to be like?

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Tal der Winde, was für ein hübscher Name und er ist ausgesprochen passend zu so einem überwältigend schönen Ort. Von Weitem kann man gar nicht erkennen, was einen erwartet. Aber, wenn man näher kommt, werden einem erst einmal die Ausmaße richtig bewusst du man fühlt sich auf einmal ganz winzig.

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Keine Wanderung fuer schwache Nerven

Unser cleverer Tourguide entschied sich dieses Mal den Weg in entgegengesetzter Richtung zu gehen, was sich als gute Entscheidung herausstellte, da sich die Temperaturen inzwischen schon in den höheren Zwanzigern bewegten und die Sonne unerbittlich auf uns herunter schien. An den Bergen entlang kletternd und mit nur weniger Vegetation war es schwer Schatten zu finden, wenn zudem auch noch die Sonne direkt über einem steht. Hüte waren gefragt sowie Sonnencreme und ein hoher Wasserkonsum.

Über ausgetrocknete Flussbetten, an niedrigen Büschen und spitzen Gräsern vorbei, die den Namen Spinifex tragen, bestiegen wir felsige Wege, erklommen Bergkanten und entstiegen dem Tal des Windes. Zwischen riesigen Bergwänden standen wir auf einem kleinen Berg von Felsen und uns stand ein enorm überwältigender Anblick bevor. Hinter uns bzw. noch vor uns auf dem Weg gab es weitere weit in den Himmel ragende Felswände. Es war spektakulär.

Die Bergkette besteht aber nicht aus einem Stein, wie der Uluru, welcher aus Sandstein besteht, sondern ist aus vielen verschiedenen entstanden und somit ein Konglomerat. Millionen Jahre zuvor als die ganze Gegend noch tief unter dem Meer lag floss ein Unterwasserstrom hier entlang und es sammelten sich Ablagerungen unterschiedlicher Art an. Nach dem Abstieg des Meerespiegels und der daran anschließenden Abtragung wurden die Schichten weiter zusammen gepresst und man sieht heute noch sehr gut die vielen Schichten.

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Leben in Stein gemeisselt

Zwischen den Schichten wird man aber kaum die üblichen Fossilien entdecken, denn damals gab es nur Lebewesen wie Mikroben, Krustentiere und Algen. Falls ihr euch dann auch noch fragen solltet, wie die Löcher im Stein entstanden sind, dann ist die Antwort ganz einfach: Erosion. Dort war der Stein schwach und wurde zum Sand, den wir unter unseren Füßen haben.

Nachdem wir so über die Ursprünge des australischen Lebens aufgeklärt wurden, machten wir uns auf zum Abstieg vom Felsberg hinunter in das Tal und waren auf einmal von grüner Vegetation umzingelt. Zugegebenermaßen gab es nach wie vor viele rote Steine, aber nun auch mehr grüne Bäume, in den Weg hineinwachsende Sträucher sowie hohes gelbes Gras.

The Landschaft um die Steinansammlung Kata Tjuta herum ist abwechslungsreich und voller Leben. Vögel nisten in den Nischen und Felsbäumen, Grashüpfer wärmen sich auf den warmen Steinen und Insekten fliegen emsig vorbei – dieser Ort schafft und erzählt vom Leben. Das Wort magisch ist als Beschreibung untertrieben.

Wie habt ihr euch Kata Tjuta vorgestellt? Ihr habt doch bestimmt schon einmal diese runden Steinhaufen gesehen, oder?


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One Comment

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