Road Trip Day 5 – Wood Gatherers and Salt Lake

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The sun was blazing down hot and merciless on our hatless sweating bodies that were neither in the least ready nor prepared for this drastic change in temperature that was kicked up a notch after we had crossed the state line from Southern Australia to Northern Territory. Just a sign inbetween, and it seemed to make all the difference. Still full from the feast of sandwiches for lunch and slight icy refreshments for some, we were thrown out of the bus with one mission: gathering wood.

Of Hunters and Gatherers


With such a group of quirky characters, it is a funny sight behold to watch everyone go about the treasured wood that would supply warmth by the nightly campfire. A new and highly anticipated treat. But don’t be fooled, gathering wood must not be underestimated in Australia. Already on our first day we were introduced to the hazards lurking in such an enterprise that at first seemed pretty straightforward and unspectacular.

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Survival rule number one: Do not get a splinter under your skin. The trees have a certain sap in their bark that are poisonous and can kill, a quality that the Aborigines used to hunt down kangaroos by shaping wooden spear heads out of it, tied onto the spear with dry animal intestines that would soak up with blood and make the head fall off while still within the animal’s body, killing it within 30 minutes through blood poisoning.

Guess what trees we had to rip out and collect wood from. Also guess how difficult it was not to get scratches and splinters all over, struggling with the charcoaled tree trunks and tenacious branches while keeping a sharp eye on the ground to not be caught unawares by another lurking threat.

On the Lookout


Survival rule number two: Do not walk over things. Stand on them and have a good look around, paying particular attention to shady areas. You never know, there might be a snake trying to chill its bones and ready to snatch at ignorant humans. No snakes were spotted and no casualties by wood registered. Haul fastened onto the rooftop, blackened hands wiped down and everyone hopped back in, in full excitement for the imminent sight of the Ayers Rock.

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When suddenly at the horizon a large red rock formation stretches itself along the otherwise flat horizon surrounded by low shrubbery and red sand, the bus simply had to squeal out of joy, having fallen prey to the Fooleroo as it is lovingly nicknamed by Australians. In glee did our tour guide practice silence while he was bombarded with questions as well as doubts on my side.

More Discovieres


We accordingly had a photo stop, which at first seemed to confirm the anticipation, but let them down much harder when finding out the hundreds of snapshots were in fact portraying Mt Conner, or Attila in the Aboriginal language, instead of the desired target. The actual attraction, nonetheless, was the biggest Salt Lake, Amadeus, hidden behind red soft sand dunes that screamed for tearing shoes off and making sand angels.

The long stretch of salt lake reflecting from its thousands of little crystals captured our attention while we were informed that it proved to be quite the obstacle for explorers trying to find a way around it, delaying the eventual discovery of the big red rock, which was yet for us to explore. Another discovery was yet to come when we came to a sudden halt upon finding the rare thorny devil on the road. A perfect find for an adventurous day of discoveries.

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Die Sonne schien heiß und erbarmungslos auf unsere unbehüteten, schwitzenden Körper, die nicht im Geringsten auf den heftigen Temperaturwechsel vorbereitet waren, nachdem wir die Grenze von Südaustralien zum Nördlichen Territorium überquert hatten. Es gab zwar nur ein Schild an der Grenze, aber es schien enorm viel temperaturmäßig auszumachen – man muss dazu sagen, dass wir früh am Morgen starteten und die Sonne zum Mittag hin schon richtig lospowerte. Noch papp satt vom ausgiebigen Sandwich-Mittagsmahl und eiskalten Erfrischungen für einige, wurden wir schon wieder aus dem Bus geladen mit folgender Mission: Holzsammeln.

Von Jägern und Sammlern


Mit solch einer Gruppe an verrückten Leuten ist es ein lustiger Anblick dabei zuzusehen, wie jeder nach Holz jagt, an toten Bäumen zerrt und die Beute hinter sich herzieht, um genug für das kommende und heiß herbei ersehnte nächtliche Lagerfeuer vorrätig zu haben. Aber seit gewarnt, was lustig aussieht, sollte in Australien nicht unterschätzt werden. Schon an unserem ersten Tag wurde uns eingetrichtert, was für Gefahren um uns herum lauern – auch bei solch einem scheinbar harmlosen Vorgehen.

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Überlebensregel Nummer 1: Holt euch keinen Splitter. Es gibt Bäume, die enthalten einen speziellen Saft, der giftig ist und töten kann. Dieses Merkmal haben sich die Aborigines bei der Kängurujagd zu Nutze gemacht indem sie Speerköpfe aus dem Holz schnitzten, diese mit getrockneten Eingeweiden an Stöcke banden und auf Kangurus warfen. Die Eingeweide saugten sich mit Blut voll, der Speerkopf fiel ab und blieb Körper stecken und innerhalb von 30 Minuten kam es zu einer tödlichen Blutvergiftung.

Ratet mal welche Bäume wir bearbeiten mussten. Und ratet auch wie schierig es ist, dabei keine Schrammen und Splitter zu bekommen während man mit verbrannten Baumstämmen und hartnäckigen Ästen kämpft und gleichzeitig noch im Blickwinkel die Umgebung nach einem weiteren Übel absucht.

Immer aufpassen


Überlebensregel Nummer 2: Lauft nicht über Dinge hinweg. Man steht darauf und schaut hinunter, um sicher zu gehen, dass sich auch im Schatten nichts befindet. Man weiß nie, ob dort eine Schlange Abkühlung sucht und nach unbekümmerten Menschen schnappt. Es wurden jedoch keine Schlange gesichtet und es gab auch niemanden, der dem bösen Holz zum Opfer gefallen ist. Also wurde die Beute auf das Anhängerdach geschnürrt, die pechschwarzen Hände gereinigt und es ging wieder zurück zum Bus in freudiger Erwartung des bald kommenden Ayers Rocks.

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Wenn dann auf einmal am Horizont eine langegestreckte Steinformation in leuchtenendem Rot und umgeben von Flachland mit rotem Sand, kleinen Büschen und Wuschelgras den Horizont bestimmt, fängt natürlich der Bus sofort an zu jubeln, denn er ist dem Fooleroo zum Opfer gefallen, wie es die Australier gerne nennen. Grinsend schwieg unser Busfahrer obwohl er mit lauter Fragen vom Bus und Zweifel meinerseits belagert wurde.

Noch mehr Entdeckungen


Wir legten dann auch einen Fotozwischenstopp ein und was zunächst freudige Erwartung war schlug schnell in Enttäuschung um, als festgestellt wurde, dass der Berg in Wirklichkeit Mt Conner war, oder Attila, wie er von den Aborigine genannt wurde. Die eigentliche Attraktion war aber der Salzsee nebenan, Amadeus, der sich hinter weichen und komplett roten Sanddünen versteckt hatte, die regelrecht danach schrien, die Socken auszuziehen und Sandengel zu machen.

Der dünne Streifen am Horizont an Salz, der den See markiert glitzerte in tausend kleinen Kristallen und nahm unsere Aufmerksamkeit ein. Wir erfuhren, dass der See damals ein großes Hindernis in der Entdeckung des Ayers Rock darstelle, aber letztendlich doch überwunden wurde. Der Ayers Rock würde auch bald von uns erreicht werden, aber vorher machten wir noch eine weitere Entdeckung. Mitten auf der Straße befand sich nämlich ein seltener Thorny Devil, für den wir anhielten und den wir uns genauer anschauten. Ein guter Erkundungsabschluss an diesem ereignisreichen Tag.

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