Road Trip Day 11 – Stuart Highway Continued

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Have you ever had breakfast on a veranda with a panoramic view of bands of red and yellow slowly tinting the transition between still dark countryside and ink blue night sky with glistening stars overhead? Or have a tree full of parrots come to live and like an orchestra practice a few notes before bursting forth in an opera of chirping and screeching?

The stay we had today was not the nicest with some of the safari huts being in shambles, some doors not locking and the cooking and bathing facilities looking, let’s say, more practical than fancy but the sunrise was absolutely spectacular. Rolling up swags, wiping down the huts and making sure the fire was choked, we headed back up the Stuart Highway on our way to Darwin.
As has become a custom on this trip we had a few more road stops. On this day, we were witnesses to the ruin s of the once glorious drover and travellers Mecca in Newcastle Waters. The impressive one horse town with a bustling number of 12 inhabitants once hosted a hotel and pub that saw hundreds flock to it, feasting on alcohol and camping in swags all around.

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It all started in the early 1930s when Jack Sargeant had his debtors’ build a hotel out of metal scraps, thus clearing all the debts and creating a new source of income for him. Everyone was happy. Soon it was taken over by Max Schober, who had a lot of extensions build and turned the Junction Hotel into the epic place it once was. Nowadays, the hotel no longer operates; it shut down in 1976 and consists now of empty rooms with cobwebs hanging in the windows, the sun bleaching out old newspaper clippings and a lone bottle of beer which all stand as a memory of days gone by.

Reconstructing memories of a busy pub life, we nearly missed our stomachs growling. For our anticipated lunch break we got off at Daly Waters, which hosts Australia’s longest licensed pub and has reached a its own cult status as well. Just like the roadhouse we visited yesterday, it had all its walls covered in tourist memorabilia, such as IDs, bras, shirts as well as a range of thong trees with a sign asking to add to the gene pool in order to prevent extinction. I like Aussie humour.

So we had burgers by the pool before we paid a visit to Australia’s first international airport close by. It is still active, which you would not think judging by the run down state it’s in. Metal scraps are lying around, old operating machines are completely rusted and covered in dust and a museum – meaning some boards with photos and informational text – has been made out of the entrance hall.

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Having spent enough time briefly scanning the text, we went to our next target an animal shelter with lots of birds, cuddly wallabies and crocodiles. Yet again the store was plastered in souvenirs and quirky things and a huge sign informed us that it was the highest pub in the Northern Territory. It seems like Australians have a fancy for collecting and displaying eccentric items.

In desperate need for refreshment, we had two swimming stops in natural thermal pools. The first one was not too natural with its outline having been set in concrete with stone steps and benches to attract tourists, but the water was a perfect blue and nicely warm, but not too hot. The colours were magnificent and almost hypnotic.

The next pool was indeed natural with a foul odour to one side and fallen logs covered in sea plants at its bottom. Swimming above it and gazing deep down through the blue shimmers and onto the shining green and yellows that reflected in the sunlight that penetrated the dense palm tree canopy, we encountered a small paradise.

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Habt ihr jemals euer Frühstück auf einer Veranda mit einem Panorama an gelb und roten Streifen, die den Horizont durchzogen und den noch nachtschwarzen Horizont einen grellen Kontrast boten abgehalten? Die letzten Sterne funkelten noch als die Bäume mit ihren Papageieninsassen langsam aus ihrem Schlaf erwachten und ein Orchester aus lauten Gezeter anstimmten?

Unsere Unterkunft war dieses Mal nicht sehr schön mit Safarizelten die nicht sehr gepflegt waren und bei denen einige noch unfertig oder mit kaputten Türen vorzufinden waren. Auch die Koch- und Duschfazilitäten waren eher praktisch gehalten, aber der Sonnenaufgang war wenigstens spektakulär.

Wie es auf dieser Tour zur Gewohnheit geworden ist, hielten wir auch dieses Mal wieder an verschieden Raststätten an. An diesem Tag wurden wir Zeuge des Verfalls des ehemals so glorreichen Mekkas australischer Reisender in Newcastle Waters. Das beeindruckende Örtchen hat eine stattliche Einwohnerzahl von 12 und beherbergte einst das Hotel mit Pub, was die Leute in Massen anlockte, die sich am Alkohol satt tranken und in Schlafsäcken rings um das Gebäude herum schliefen.

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Es begann alles im Jahre 1930 als Jack Sargeant seinen Schuldnern einen Deal vorschlug, dass sie für ihn aus Blech ein Hotel bauen sollten, somit ihre Schulden begleichen konnten und für ihn ein neues Einkommen schaffen würden. Damit waren alle zufrieden. Bald wurde es von Max Schober übernommen, der viele neue Anbauten veranlasste und das Hotel an der Kreuzung zu dem legendären Ort machte, von dem die Viehtreiber nur schwärmen konnten. Im Jahre 1976 schloss es jedoch endgültig seine Türen und ist nun nur noch eine Gedenkstätte aus leeren, verstaubten Räumen mit Spinnenweben, die nun als Vorhängen in den Fenstern hängen, mit Zeitungen auf dem Boden, die schon ganz von der Sonne ausgeblichen sind und einer einsamen Bierflasche auf dem Tresen, der schon lange keinen Wischlappen mehr gesehen hat.

In Gedanken das geschäftige Publeben rekonstruierend überhörten wir fast, wie unsere Mägen knurrten. Für das willkommene Mittagsessen ging es nach Daly Waters, welcher Australiens längster lizensierter Pub ist und somit seinen eigenen Kultstatus erreicht hat. Wie eines der gestrigen Raststätten war auch dieses Etablissement komplett mit Souvenirs er Touristen eingedeckt. Vom Fußboden hin zur Decke gab es Führerscheine, Personalausweise, BHs, T-Shirts und sogar ganze Bäume behangen mit Flip Flops zu begutachten mit einem Schild auf dem vermerkt war, dass man doch bitte zum existierenden Genpool beitragen sollte.

Wir verspeisten Burger am Pool wonach es dann zum ersten internationalen Flughafen Australiens ging. Dieser ist tatsächlich noch in Betrieb, was man nicht unbedingt dem Anblick nach zu urteilen erwartet hätte. Metallbruchstücke liegen herum, alte Maschinen verstauben und verrosten in der Eingangshalle, welche in ein Flugmuseum umfunktioniert wurde – welches aus ein paar Informationstafeln und alten Fotos besteht.

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Es dauerte nicht lange, da hatten wir die Texte genügen überflogen und widmeten uns dem nächsten Ziel: einer Tierauffangstation mit vielen Vögeln, niedlichen Wallabies und Krokodilen. Auch hier waren die Wände voll mit Souveniren und verrückten Dingen, wie einem Schild, dass uns darauf hinwies, dass wir uns im höchstgelegensten Pub des Staates befanden. Es scheint mir so, dass Australier darauf stehen, exzentrische Dinge zu sammeln und auszustellen.

Jetzt galt es dringend Erfrischung zu suchen bei dem heißen Wetter und so ging es dann zu zwei natürlichen Thermalquellen, die angenehm lau waren. Die erste war jedoch nicht so natürlich, da die Umrisse komplett nachgearbeitet und ausgebaut waren, um es so touristenfreundlich wie möglich zu gestalten. Die Farben waren aber enorm; so ein krasses Blau war einfach einzigartig anzusehen und beinahe schon hypnotisch.

Der nächste Pool war dieses Mal wirklich natürlich inklusive einem modrigen Geruch auf der einen Seite und bealgten Baumstämmen am Grund. Darüber zu schwimmen und durch das Blau in die Tiefen zu schauen kontrastierte sich wunderbar mit den gelb und grünen Reflektionen am Rand des Ufers, die vom Sonnenlicht, dass sich durch das dichte Geäst hindurch schlichen noch verstärkt wurden. Es war ein kleines Paradies für sich.

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