Maybe not Rely on Maps too Much

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[Angry rant blog post warning.] There I was, innocently studying the map, scanning through brochures and inquiring at the information desk, looking for nice tours and walks that do not require renting a car or asking random strangers for a ride (public transport is basically nonexistent in Taupo). Result: my decision to walk up and onto Mountain Tauhara. Apparently not such a big deal since the way was supposed to be relatively obvious and only an hour short. Map in hand, I ventured forth, unaware of the trials I was about to undertake.

[Warnung: Verärgerter Schimpf-Blogpost] Da war ich, ganz unwissend die Karte studierend, Broschüren durchwälzend und am Informationsschalter nachfragend, um (kostenlose) Wanderwege und Touren ausfindig zu machen und kein Auto mieten oder Fremde um eine Mitfahrgelegenheit fragen zu müssen (öffentlicher Transport existiert in Taupo so gut wie nicht). Resultat: meine Entscheidung zum und auf dem Berg Tauhara zu wandern. Anscheinend keine große Sache, da der Weg angeblich nur eine Stunde dauert und relativ offensichtlich ist. Mit der Karte bewaffnet machte ich mich auf den Weg, unwissend der Prüfung, die da kommen würde.

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Walking outside of Taupo was a nice stroll along the waterfront. Watching seabirds sunbath and children dig holes in the sand to create hot water pools. It took about an hour and was 6 times as long as the path that would take me along a big road to the mountain. Turns out, that path was besides a busy highway and fenced off cow patches in the middle of nowhere and took 2 more hours. Completely mad and exhausted, I walked towards the mountain, passing a pistol club and stepping into a muddy cow field, which had a sign saying that this was sacred Maori land and must be treated respectfully. I guess they meant the mountain area.

Aus Taupo raus zu laufen bedeutete einen netten Strandspaziergang, Komorane und Möwen betrachten und sich mit Kindern über die selbstgeschaufelten heißen Wasserpools zu freuen. Das ganze dauerte eine Stunde und dieser Weg war, laut Karte, etwa sechs Mal so lang wie der Weg außerhalb der Stadt und entlang einer großen Straße. Es stellte sich heraus, dass diese Straße eine vielbefahrene Schnellstraße und direkt neben umzäunten Kuhwiesen. Es dauert noch einmal zwei Stunden bevor ich an der Abzweigung zum Berg ankam. Dann ging es nochmal an einem Schießclub vorbei und auf eine eingematschte Kuhwiese. Daneben stand ein Schild, dass dies heiliges Maori-Gelände sei und dementsprechend respektvoll zu behandeln wäre. Ich denke mal, dass der Berg gemeint war.

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Looking up, the sun had bade me adieu and clouds were covering the view. Desperately clinging to hope, I asked the next best wandering lady whether it would be at all sensible to climb up the mountain at this point and she sadly shook her head no. Seeing my disheveled state and hearing my oh so tragic walking story (people in New Zealand apparently do not walk to places. Even the passing trucks on the road where honking at me. Awful.), she offered me a ride into the city. Thankfully I accepted and arrived famished at my hostel.

Ich erhob also meinen Blick und sah wie mir die Sonne zum Abschied zuwinkte und die Wolken ihren Platz einnahmen. Von Aussicht war keine Rede mehr. Mich an einen Funken Hoffnung klammernd, fragte ich die nächstbeste Wanderin, ob es sich denn nicht vielleicht doch lohnen würde, den Berg ein Stück hochzulaufen und sie schüttelte nur traurig den Kopf. Nachdem sie meinen verwahrlosten Zustand betrachtete und meine unglaublich tragische Wandergeschichte gehört hatte (in Neuseeland wird anscheinend nicht einfach irgendwo hingelaufen. Sogar die LKWs auf der Straße haben mich ständig angehupt. Nervig.), bot sie mir an, mich in die Stadt mitzunehmen. Das nahm ich dann auch dankend an und erreichte mein Hostel halb verhungert.

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