Day 7 – Ayers Rock the Aweinspiring, Magnificent, Unsurpassed…

gb

… Spectacular and Glorious were just some of the superlatives we brainstormed, inspired by our three hour walk around the base of the aboriginal culture’s natural mega monument. There is no vocabulary on earth that can give proper credit and a sufficient description to this enormous, beautiful stone in the middle of the Australian grassland (technically, it is no desert, there are still underground water reserves nearby).

Standing Tall and Strong

Rising above the ground it is an alien shape so unlike its rugged surroundings, clinging flat to the ground with silver shrubs scattered across the red dust, twirling in the hot air, adding another layer of the trade mark colour, which is actually caused by the process of oxidisation of iron. Long streaks running down its clawed out slopes indicating water falls in the wetter season and hint at the original colour of bland grey hidden underneath layers of swirled up sand. It is also this elevation of sand in the rough winds that colours setting moons a blood red.

P1200680
P1210314
P1210491

So there we were, on holy ground, slowly tiptoeing along the designated path, watching with gaping mouths as the first sunrays reflected off the tiny red sand particles, creating a splendid light radiating off its rounded surface, throwing shadows between its slopes, shading retrieving bits and small holes in a palette of every shade of the primary colour.

Learning about publicly known parts of aboriginal creation stories, seeing women’s caves for cooking and men’s caves for teaching hunting and storytelling, we were taken back in time 80 thousand years back to where the first marks of aboriginal cultures were applied to the rocky surface, reflected in inexplicable round circles scattered along the root.

Their culture is certainly precious and mysterious with only those worthy of obtaining knowledge getting told stories as a part of their initiation rites. Women educate girls in collecting and preparing food, for instance and men train boys in hunting and weapon making, among other things. The taught areas are gender exclusive and so are the stories and certain areas, such as kitchen caves with moulds for grinding leaves and teaching caves with wall paintings depicting hunting techniques.

I was lucky enough to see some of the sacred sites (no photography allowed out of respect, folks) and heard the limited stories that are shared with outsiders about warriors, a python woman and a lizard. The remnants of these stories can still be found on the rocks outlines, serving as an eternal reminder of its origins and important events that happened here long ago.

Being aware of the honour of actually being able to see this splendour, you can imagine my anger at the ignorant mass tourism that tramples on the mountains edge alongside horrendous railings (luckily that day the walk was closed due to strong winds), disregards the sacredness of the sight by plucking out or trampling down plants way off the path or loudly chatting for hours on end without a proper glimpse up its height.

Just forget those cretins, I am happy I was there and cannot stress enough the beauty of the site. Not only is the rock not just a rock, but an ocean full of little secrets, holes, ridges, caves and mysteriousness, such as the wave cave dotted with starlike blotches made by a special spider. The landscape around it is just as breathtaking, changing at every turn, with every cast shadow, displaying the full range from grasslands to forests with high and low bushes, birds, water holes and boulder masses. Amazing just doesn’t cut it.

This article appeared in Kiss from the World magazine.

P1210594
P1210706
P1210709

de

Ayers Rock der Atemberaubende, Erstaunliche, Unüberbietliche, Spektakuläre und Wunderbare. Das sind Titel, die uns während der drei stündigen Wanderung um das Megamonument der einheimischen Aborigines herum durch den Kopf schossen. Es gibt einfach nicht genug Vokabeln, um den Eindruck vollends festzuhalten und die Größe und Schönheit des riesigen Steins zu beschreiben, der sich in der Mitte von Australiens Grasland befindet. (Oft wird es als Wüste beschrieben, ist es aber eigentlich nicht, da es noch unterirdische Wasserreserven gibt.)

Gross und Stolz steht er da

Hoch hinaus ragt diese unwirklich wirkende Form, die so gar nicht ins Bild passen will in einer Landschaft, die aus einer Ebene mit niedrigen Büschen besteht, die im roten Sand wurzeln, ihn aber trotzdem nicht halten können, so dass er durch den Wind fortgetragen und auf dem Ayers Rock verteilt wird. Eine weitere Schicht von Rot. Die Farbe ist jedoch nicht die ursprüngliche des Gesteins, denn der graue Sandstein oxidiert mit der Zeit und nimmt dadurch die typisch rostrote Tönung an. Lange schwarze Streifen erinnern an nassere Zeiten, wenn Wasserfälle die Schrägen hinunter tosen und die Originalfarbe unter den vielen Lagen von Sand und Oxidation aufdecken. Es ist ebendiese Aufwirbelung des Sandes, die auch den Mond in manchen Nächten blutrot färbt.

P1200680
P1210314
P1210491

Da waren wir also auf heiligem Grund und betraten ehrfürchtig den vorgeschriebenen Weg um den Uluru herum, mit offenen Mündern die ersten Sonnenstrahlung erspähend, die durch ihr sanftes Licht das Rot in seinen vielen Facetten noch einmal besonders erleuchteten. Schatten betonten seine Kluften und Rinnen und kleine Löcher und Gruften wurden traten sichtlich hervor.

Die Geschichten, die öffentlich zugänglich sind und auf den Informationstafeln gedruckt standen erzählten von den Entstehungsgeschichten. Aber nicht nur das, sondern wir sahen auch die Höhlen der Frauen zum Kochen und der Männer für den Jagdunterricht und wurden 80.000 Jahre zurück versetzt in die Zeit als die ersten Markierungen der Aborigines auftauchten, die in kleinen Kreisen am Fuß des Berges verstreut sichtbar waren.

Die Kultur der Aborigine ist wahrlich unschätzbar und mysteriös – Wissen ist Macht und wird dementsprechend nur an Würdige Mitgliederin Initiationsriten weitergegeben. Frauen unterrichten hierbei die Mädchen in der Kunst des Kochens, Sammelns und Sachenherstellens während Jungs von Männern im Jagen, der Waffenherstellung und anderen Dingen ausgebildet werden. Die Gebiete werden strengstens unter den Geschlechtern geteilt so wie auch die Geschichten. Daher kommt es auch, dass die Küchenareale mit ihren Kuhlen zum Blättermahlen und die Unterrichtsgrotten mit Wandbemalungen aufgeteilt wurden.

Ich hatte das Glück und durfte einige dieser heiligen Stätten sehen (es war aber keine Fotografie erlaubt, also kann ich euch davon nichts zeigen) und hörte mir die Geschichten an, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Sie handelten unter anderem von Kriegern, einer Pythonfrau und einer Echse. Die Überbleibsel dieser Geschichten sind in den Stein eingebettet und überdauern die Zeit, um so auch noch in der Zukunft an die Ursprünge vor langer, langer Zeit zu erinnern.

Da ich mir der Ehre vollends bewusst war, all diese Wunder mit eigenen Augen zu sehen, könnt ihr euch sicherlich vorstellen, wie verärgert ich darüber war, den Massentourismus mit anzusehen wie er den Rücken dieses Naturmonuments abgetrampelt und sogar mit einem Gelände versehen lassen hat. (Zum Glück war es an diesem Tag wegen starken Windes geschlossen). Die Heiligkeit dieser Stätte wird somit wortwörtlich mit den Füßen getreten – auch durch kleinere Taten, wie Pflanzen um den Stein herum ausreißen, sie für Fotos niedertrampeln oder einfach herumlaufen ohne einmal den Berg hinauf geschaut zu haben.

Vergesst einfach diese Vandalen, ich bin jedenfalls froh, dass ich hier sein durfte und kann gar nicht genug betonen, wie schön dieser Ort in Wirklichkeit ist. Nicht nur, dass dieser Stein nicht nur das ist, sondern ein ganzes Buch an Geschichten und Geheimnissen mit seinen kleinen Löchern, Höhlen, Kluften und seiner zauberhafter Atmosphäre, wie sie sich zum Beispiel perfekt in der Wellenhöhle finden lässt, die mit von Spinnen gewobenen „Sternen“ versehen ist. Die Landschaft selbst ringsherum ist ebenso besonders und anders nach jeder Kurve. Es gibt kleine und große Büsche, Vögel, Wasserlöcher und Geröllmassen. Wie gesagt: Erstaunlich ist ein viel zu schwaches Wort.

Dieser Artikel erschien in englischer Sprache im Onlinemagazin Kiss from the World magazine.

P1210594
P1210706
P1210709

Tags: , , , , , , ,

Related Posts

Previous Post Next Post

Comments

  1. Pingback: Where to See the Famous Kangaroo Beach | Travel on the Brain

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

3 shares