Another Day with Parasites

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I am really surprised that insects over here have not bugged me too much as of yet. I only got a couple of bites compared to me in Europe covered all over in stinging red blotches. What a nice change. They keep increasing, though, the more I stay up to write this.

The “parasites” I am talking about are other creepy crawlers and falling creatures. The funny thing with Australian wildlife is that they mostly stay well hidden away because of the heat – except incredibly annoying flies that seek out open mouths, nostrils and ears. Come night, everything appears in staggering numbers and disoriented manner.

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Just sitting here I can spot 20 different creepy things on the table. Most of them keep falling down and onto their backs, kicking and twirling about before catching themselves just to fly into my face or do an emergency crash landing on my shoulder. I don’t even know what most of them are, but they already seem to like me. The feeling is not mutual.

Some look like big winged ants, others like brown woodlouses and others like a confused mutation of mosquito and daddy long leg. Grasshoppers and spiders I do recognize. I also spotted the ants with the green parts that taste like lemon – not that I am in need of refreshment.

So now it apparently is too late to have a small light on since the tour guide just walked up and turned it off, leaving me with just an illuminated screen. I wouldn’t mind so much if it weren’t for all the light seeking insects crawling over my computer and keyboard. Maybe I should go to bed now.

Also, I think there is a pack of wallabies stampeding towards me. They make a lot of noise and when I put my flashlight in their general direction, I can see their reflecting eyes moving towards me. Ergo, I pack my things while I hear them jumping against fences and digging in the leaves. By now I am in my tent, having zipped up all the windows and entrances and closed the flaps and hear them encircling my tent. Wonderful.

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Und wieder geht es um Insekten. Ich bin übrigens sehr überrascht, dass sie mich bisher gar nicht so sehr gequält haben. Ich habe nur ein paar Mückenstiche. Wenn ich darüber nachdenke, dass ich in Europa inzwischen ganz zerstochen wäre, ist das sehr erstaunlich. Sie nehmen aber zu, umso länger ich diesen Blogeintrag schreibe.

Aber die eigentlichen Nervensägen, von denen ich schreiben wollte, sind andere Krabbler. Das lustige am australischen Tierleben ist, dass alles aufgrund der Hitze meistens versteckt bleibt bis auf die unglaublich nervenden Fliegen, die gerne in Münder, Nasenlöcher und Ohren fliegen. Sobald es Nacht wird, kommt alles in Massen hervor und fliegt scheinbar orientierungslos herum.

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Allein von meiner jetzigen Position kann ich 20 verschiedene Krabbeltiere auf dem Tisch zählen. Die meisten von ihnen fallen ständig auf ihre Rücken und strampeln hilflos herum bevor sie sich dann doch umdrehen und davonfliegen können – und zwar in mein Gesicht oder in einer Bruchlandung auf meiner Schulter. Die meisten von ihnen habe ich noch nie gesehen, aber sie scheinen mich schon zu mögen. Das beruht nicht auf Gegenseitigkeit.

Einige sehen aus wie riesige geflügelte Ameisen und andere wie braune Asseln und wiederum andere wie eine verrückte Mutation aus Mücke und Weberknecht. Grashüpfer und Spinnen erkenn ich gerade noch und ich habe sogar die Ameisen mit dem grünen Hinterteil wiedererkannt, die wie Zitrone schmecken sollen – mir ist aber gerade nicht nach einer Erfrischung.

Anscheinend ist es inzwischen sogar schon zu spät für das kleine Nachtlicht in der Küche, den der Tourguide kam gerade im Halbschlaf herein und hat es einfach ausgemacht. Nun sitze ich hier komplett im Dunkeln. Nur noch der Computerbildschirm leuchtet, was mir nicht unbedingt viel ausgemacht hätte, würden nun nicht alle Insekten der Umgebung auf mich einstürzen. Ich sollte wohl zu Bett gehen.

Außerdem habe ich die Vermutung, dass sich mir ein Rudel Wallabies im rasanten Tempo nähert. Sie machen unglaublich viel Lärm und wenn ich meine Taschenlampe in ihre Richtung halte, kann ich ihre Augen herannahen sehen. Ergo, packe ich lieber meine Sachen während sie noch ganz konfus gegen Zäune springen und im Laub wühlen. Nun bin ich in meinem Zelt, habe alles gut zugezogen und verschlossen und bin von der Gang umzingelt. Super.

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Comments

  1. Reply

    Deine Fotos von den Insekten sind wirklich toll geworden allerdings bin ich wirklich froh, dass ich diese Tierchen nicht live erleben muss.
    Ich habe schon wahnsinnige Angst vor unseren heimischen Krabbeltierchen, vor allem vor Spinnen.
    Ich glaube ich könnte daher keinen entspannten Urlaub in Australien verbringen, ich hätte zu große Angst vor diesen Insekten.

    1. Reply

      Hallo! Das kann ich mir gut vorstellen. Ich hätte auch gerne darauf verzichtet. Aber das wäre gar nicht so schlimm geworden, wenn ich nicht noch nachts am Computer gearbeitet hätte. Meine Mitreisenden hatten keine Probleme und es war ja auch mitten in der Natur. In den Städten it das schon viel besser, da brauchst du eigentlich keine Angst haben. Und am besten von September bis November reisen, dann gibt es auch das Fliegenproblem noch nicht. Lass dir Australien nicht von den Krabbeltieren vermiesen; ich hoffe, du kannst es trotzdem einmal besuchen.

  2. Pingback: Warning: The Only Real Danger of Travelling

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